MENHIR    Der neue Herausforderer im Kohlherniesegment

  • Zuchtfortschritt im Kornertrag.
  • Vitaler, kräftiger Kohlherniespezialist mit breiter Standortanpassung.
  • Mittlere Reife kombiniert mit sehr hoher Standfestigkeit.

MENHIR bietet dem Stressjahr die Stirn

MENHIR ist die Überraschung des Prüfjahres 2016. In den Bundessortenversuchen (n = 19 Orte, ohne wachstumsregelnde Fungizide) übertrifft MENHIR die resistente Vergleichssorte um 4 % im Korn- und 2 % im Ölertrag. In den behandelten LSV (n = 27 Orte) erreicht MENHIR einen Ertrags-vorsprung von knapp 2 %. Die Herausforderung ist gelungen.

MENHIR ist ein eigener Typ

Er startet im Herbst etwas kräftiger, im Frühjahr etwas zeitiger und ist dabei im Wuchs kürzer. MENHIR reift dann etwas schneller und früher ab. Charakteristisch ist der grüne Stängel, der wiederum ein sehr breites Erntefenster einräumt. MENHIR bietet leichte Verbesserungen gegenüber Phoma und Verticillium und kann ortsüblich in der Bestandesführung gefahren werden.

Charakteristisch sind das tiefe, verzweigte Wurzelsystem und der Trend, höhere Wärmesummen oder Trockenphasen besser zu verarbeiten. MENHIR repräsentiert den eher „wärmeren“ Genpool und ist damit nicht nur agronomisch sondern auch genetisch die ideale Ergänzung zu MENTOR. MENHIR, die zweite Spitzensorte von RAPOOL gegen Kohlhernie.

Hinweis: Bodenbürtige Kohlhernie-Erreger infizieren schneller und leichter, je wärmer und feuchter die Böden sind. Aussaaten bei über 20 °C Bodentemperatur und hoher Bodenfeuchte nach Regen sind besonders gefährdet. Daher auch nicht zu früh säen, um die rassenspezifische Resistenz nicht dem allerstärksten Infektionsdruck auszusetzen und dadurch eine mögliche Rassenverschiebung unnötig zu beschleunigen.

 

 

 

Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)

  

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
 
Besonderheit

 

 

 

 
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich.

Besonderheiten

 

 

 


MENHIR und MENTOR - Kopf an Kopf im Ertrag