Newsletter-Archiv
13.01.12 RAPOOL-Fachtagungen 2012
28.11.11 Neue Onlineplattform für Rapsanbauer
07.10.11 Fungizidmaßnahmen im Herbst, Herbstdüngung, Agritechnica 2011
19.08.11 KW 33 / 2011
15.07.11 KW 28/2011
28.03.11 KW 12/2011
02.03.11 KW 9/ 2011
23.12.10 KW 51/2010
22.09.10 KW 38/2010
13.08.10 KW 32/2010
10.06.10 KW 23/2010
11.03.10 KW 10/2010
02.03.10 05/2010
05.02.10 KW 4/2010
18.01.10 KW 2/2010
04.12.09 KW 49/2009
06.11.09 KW 45/2009
27.10.09 08/2009
21.09.09 07/2009
24.08.09 06/2009
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28.02.07 Newsletter 02/2007
02.02.07 Newsletter 01/2007
Fungizidmaßnahmen im Herbst, Herbstdüngung, Agritechnica 2011
Erwartete Niederschläge begünstigen Phomabefall
Mit den vorhergesagten mehrtägigen Niederschlägen ab der ersten Oktoberhälfte sind in weiten Teilen Deutschlands günstige Infektionsbedingungen für Phoma zu erwarten (siehe Deutschlandkarte). Falls bereits Phoma-Ausgangsbefall vorhanden ist (gilt insbesondere für die Nordhälfte Deutschlands), sollte eine bislang aufgeschobene Einmalbehandlung oder die 2. Maßnahme nach der erwarteten Regenphase durchführt werden. Soweit noch nicht erfolgt, sollten üppige Bestände eingekürzt werden. Bei normalen und frühen Aussaattermin und wüchsigen Bedingungen kann auch eine zweite Wachstumsreglerbehandlung notwendig sein. Nutzen Sie unseren WR-Kalkulator als Orientierungshilfe.
Deutschlandkarte Phoma-Infektionsbedingungen
Rapsbestände regional beobachten
Viele Rapsbestände haben sich dank der günstigen Septemberwitterung sehr kräftig entwickeln können. Insbesondere dort, wo die Erträge der Vorfrucht hinter den Erwartungen (und der Düngung) zurückgeblieben sind, haben hohe Nährstoffreserven im Boden dieses Wachstum noch gefördert.
Im Oktober stellt sich jetzt die Frage, wie mit diesen Beständen verfahren werden soll. Einerseits sollten sich die Bestände im Herbst nicht überwachsen, anderseits sollten auch keine Mangelerscheinungen in den Beständen auftreten, da z.B. anhaltender N-Mangel bereits im Spätherbst die Anlage und Ausbildung von Seitentrieben und Blütenknospen einschränken kann.
Die Bestände sollten deshalb regional beobachtet werden, um geeignete Maßnahmen durchzuführen. Ziehen die Bestände grün durch, so ist keine zusätzliche Herbstdüngung angeraten. Wenn allerdings die älteren Blätter der Pflanzen beginnen gelb zu werden, ist dies ein Zeichen von N-Mangel. Für Rapsbestände die ab Mitte Oktober gelb werden empfiehlt sich daher, auch bei ansonsten üppiger Entwicklung, noch Mitte bis Ende Oktober eine kleine zusätzliche N-Gabe (ca. 20-30 kg, am besten in Ammonium-Form oder als stabilisierter N-Dünger). Sie soll nicht mehr die Herbstentwicklung fördern, sondern vielmehr dem Rapsbestand die Chance geben, seine Nährstoffvorräte noch einmal aufzufüllen und gestärkt in den Winter zu gehen. Abgerundet wird die Nährstoffversorgung im Herbst mit einer Borversorgung im Höhe von ca. 100-150 g zur Verbesserung der Winterhärte zusammen mit der nächsten anstehenden Pflanzenschutzmaßnahme. Auf leichten Böden und zur besseren Schwefelversorgung ist zusätzlich Bittersalz (ca. 10 kg) angeraten.
Zu Vegetationsende sollten Sie die tatsächlich aufgenommene N-Menge im Bestand mit der RAPOOL-N-Waage kontrollieren, um bereits einen Hinweis auf die Höhe der Frühjahrsdüngung zu erhalten. Dies hilft bei der Düngerbedarfsermittlung.
RAPOOL auf der Agritechnica
Vom 15.-19. November 2011 (Exklusivtage 13.11. + 14.11.) findet die Agritechnica in Hannover statt. Der RAPOOL-RING präsentiert sich auf einem Gemeinschaftsstand mit der Saaten-Union in der Halle 16 Stand D03. Die Fachberater des RAPOOL-RINGs stehen Ihnen für aktuelle Fragen rund um den Rapsanbau zur Verfügung. Nutzen Sie diesen Termin um sich bei den kompetenten RAPOOL-Mitarbeitern mit aktuellen Informationen zu versorgen.


