Kohlschotenmücke

Die Mücke legt ihre Eier in die Rapsschoten, die Larven verursachen durch Saugen an der Schotenwand für Ertragsverluste.

 

Kohlschotenmücke

Lateinischer Name

Dasineura brassicae

 

Aussehen

1,2 bis 1,5 mm große Mücke mit weißbehaarten Brustabschnitten und einem rötlichen Hinterleib mit dunklen Querbinden. Lange Beine und Fühler. Die Larve (Made) ist zu Beginn glasig, später weiß und dann gelblich. Sie hat weder Füße noch Kopfkapsel.

Temperatur / Wärmebedarf

Zuflug bei Bodentemperaturen von 12-15 °C.

 

Schadbild

Eiablage in Ausbohrloch der Kohlschotenrüßlerlarve. Fraß der Larven an der Schoteninnenseite und den Samenanlagen. Viele Larven/Schote. Frühzeitige Gelbverfärbung und Aufplatzen der Schoten

 

Zeitpunkt der Befallsermittlung

Hauptauftreten in der ersten Junihälfte.

Befallsermittlung

Befallsschätzung: An wärmeren Tagen sind die Mücken etwa zur Mittagszeit in den Blüten bzw. auf den jungen Schoten zu erkennen.

Anhaltswert für Bekämpfung
(= Schadschwelle)

Zu Blühbeginn (ab EC 61):
1 Mücke/1-3 Pflanzen

 

Bemerkung / geeignete Maßnahme

Mücke nutzt gern die Bohrlöcher des Kohlschotenrüsslers für die Eiablage, kann aber junge Schoten auch direkt zur Eiablage anbohren