Kalkulator Novellierte Düngeverordnung

So errechnen Sie Ihren maximalen N-Bedarf. Kalkulation der maximal zulässigen N-Düngung anhand des Stickstoffbedarfswerts.

Der Stickstoffbedarfswert entspricht dem Nährstoffbedarf an Stickstoff während einer Anbauperiode. Neben der Düngung werden Teile des Bedarfs auch aus anderen N-Quellen abgedeckt, die folglich als Abzüge berücksichtigt werden müssen.

Berechnung basierend auf Entwurf vom 16.12.2015. Ohne Gewähr.

Aktueller Artikel zur Frühjahrsdüngung

Basisertrag dt/ha
N-Bedarfswert kg N/ha  
3-jähriges Ertragsmittel dt/ha

Liegt der 3-jährige Durchschnittsertrag über 45 dt/ha, so steigt der N-Bedarfswert um +10 kg N je 5 dt/ha höherem Durchschnittsertrag.

Liegt der 3-jährige Durchschnittsertrag unter 35 dt/ha, so sinkt der N-Bedarfswert um -15 kg N je 5 dt/ha geringerem Durchschnittsertrag.

Korrekturwert Ertrag kg N/ha
Ihr Stickstoffbedarfswert kg N/ha Vom Stickstoffbedarfswert müssen verfügbare N-Mengen aus Nmin., Vorfrucht und Nachlieferung abgezogen werden, um den für die Düngung verbleibenden N-Bedarf zu ermitteln.
 
Nmin. - Gehalt kg N/ha  
Vorfrucht    
Abzug Vorfrucht kg N/ha  
10% der organischen Düngung im Vorjahr kg/ha 10 % der Zufuhr muss als Nachlieferung angerechnet werden.
N-Nachlieferung humose Böden kg N/ha  
Maximaler N-Bedarf für die Düngungskalkulation kg N/ha

Auf Basis des 3-jährigen Durchschnittsertrags darf die N-Düngung im aktuellen Anbaujahr diesen maximalen Düngebedarf nicht überschreiten!
Erfolgt die N-Düngung rein mineralisch, so entspricht dieser Wert der maximal zulässigen N-Düngung.
Bei organischer oder kombinierter mineralischer/organischer Düngung ergeben sich aus der unterschiedlichen Bewertung von Zufuhr und Ausnutzung abweichende Werte.

Wird der Zielertrag im aktuellen Anbaujahr erreicht, so ergibt sich bei ausschließlich mineralischer N-Düngung in Höhe des maximalen Düngebedarfs ein

rechnerisches N-Saldo kg N/ha