Prognose zu Rapsschädlingen (KW 13)

Das frühlingshafte Wetter vergangene Woche hat vielerorts den Hauptzuflug der Stängelrüssler ausgelöst, nachdem die Käfer zuvor häufig verzettelt zugeflogen waren. Gleichzeitig kamen verstärkt Rapsglanzkäfer, passend zum Herausschieben der Knospen.

 

Der Befall mit Stängelrüsslern und/oder Kohltriebrüsslern ist nicht nur regional, sondern auch von Schlag zu Schlag sehr unterschiedlich. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig eigene Gelbschalen sind. Der Zeitaufwand der Kontrolle lohnt sich nicht nur bei den aktuell sehr hohen Rapspreisen!

Abb. 1: Rapsglanzkäfer in Rapsknospe
 Abb. 1: Rapsglanzkäfer in Rapsknospe

Insektizidmaßnahmen seit Freitag erfassten Rüssler und Glanzkäfer (falls mit Trebon) im Bestand und decken über die Dauerwirkung weiteren Neuzuflug ab. In den wärmeren Lagen im Süden und Westen Deutschlands jedoch und wo schon Mitte letzter Woche behandelt wurde, sollten Gelbschalen und Knospen jetzt nochmals kontrolliert werden. Beim Glanzkäfer blieb der Knospenbesatz zwar auf vielen Flächen bisher unterhalb der Schwelle. Trotzdem nochmals schauen: Abklopfen der Haupttriebe in eine Schale, dabei nicht nur herausstehende Pflanzen nehmen und nicht am Rand gucken. Bei geschwächtem Raps (Trockenheit, zuletzt starke Temperaturschwankungen) ist die Glanzkäfer-Schadschwelle zu halbieren.

Falls nicht bereits geschehen und bei Befall über der Schwelle jetzt umgehend handeln, solange bei noch recht milden Temperaturen die Tiere im Bestand aktiv sind. Der anstehende „Rückfall in den Winter“ wird Neuzuflug von Glanzkäfern und die Eiablage der Rüssler vorerst nicht mehr zulassen.

Wenn gut entwickelter Raps in der nächsten warmen Phase bereits mit der Blüte beginnt, konnte man gegen Stängelrüssler und Glanzkäfer in diesem Jahr hoffentlich mit 1 kombinierten Behandlung auskommen.

Hinweis zu Avaunt/Sindoxa: Diese Spezialmittel gegen Glanzkäfer dürfen dieses Frühjahr letztmalig in der Knospe eingesetzt werden. Als B1-Mittel scheiden sie aber aus, sobald blühende Unkräuter im Bestand sind oder gar erste Vorblüher erscheinen.

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster

Der Befall mit Stängelrüsslern und/oder Kohltriebrüsslern ist nicht nur regional, sondern auch von Schlag zu Schlag sehr unterschiedlich. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig eigene Gelbschalen sind. Der Zeitaufwand der Kontrolle lohnt sich nicht nur bei den aktuell sehr hohen Rapspreisen!

 

Abb. 1: Rapsglanzkäfer in Rapsknospe
 Abb. 1: Rapsglanzkäfer in Rapsknospe

Insektizidmaßnahmen seit Freitag erfassten Rüssler und Glanzkäfer (falls mit Trebon) im Bestand und decken über die Dauerwirkung weiteren Neuzuflug ab. In den wärmeren Lagen im Süden und Westen Deutschlands jedoch und wo schon Mitte letzter Woche behandelt wurde, sollten Gelbschalen und Knospen jetzt nochmals kontrolliert werden. Beim Glanzkäfer blieb der Knospenbesatz zwar auf vielen Flächen bisher unterhalb der Schwelle. Trotzdem nochmals schauen: Abklopfen der Haupttriebe in eine Schale, dabei nicht nur herausstehende Pflanzen nehmen und nicht am Rand gucken. Bei geschwächtem Raps (Trockenheit, zuletzt starke Temperaturschwankungen) ist die Glanzkäfer-Schadschwelle zu halbieren.

 

Falls nicht bereits geschehen und bei Befall über der Schwelle jetzt umgehend handeln, solange bei noch recht milden Temperaturen die Tiere im Bestand aktiv sind. Der anstehende „Rückfall in den Winter“ wird Neuzuflug von Glanzkäfern und die Eiablage der Rüssler vorerst nicht mehr zulassen.

 

Wenn gut entwickelter Raps in der nächsten warmen Phase bereits mit der Blüte beginnt, konnte man gegen Stängelrüssler und Glanzkäfer in diesem Jahr hoffentlich mit 1 kombinierten Behandlung auskommen.

 

Hinweis zu Avaunt/Sindoxa: Diese Spezialmittel gegen Glanzkäfer dürfen dieses Frühjahr letztmalig in der Knospe eingesetzt werden. Als B1-Mittel scheiden sie aber aus, sobald blühende Unkräuter im Bestand sind oder gar erste Vorblüher erscheinen.

 

 

 

 

 

 

 

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster