Prognose zu Rapsschädlingen (KW 15)

Bei der aktuell warmen Frühlingsluft sind die Bedingungen für Neuzuflug des Rapsglanzkäfers in weiten Teilen Deutschlands bis Mittwoch/Donnerstag dieser Woche optimal (Ausnahmen mit nicht ganz so guten Bedingungen sind der Norden und Nordosten sowie die östlichen Höhenlagen).

 

 

Wo der Raps noch voll in der Knospe ist, sollten die Flächen auf Glanzkäferbefall kontrolliert werden (nachmittags in der Sonne), bevor es Ende der Woche etwas kühler wird. Haupttriebe in eine Schale klopfen (nicht nur am Rand und nicht nur bei herausragenden Pflanzen). Behandlungen sind nur notwendig, wenn die Schwelle überschritten wird und der Raps noch nicht mit der Blüte begonnen hat. Randbehandlungen sind überlegenswert, wenn sich nur dort hoher Glanzkäfer-Befall findet. Geschwächte Bestände (z.B. durch starken Befall mit Rapserdfloh, Frostschäden, Nährstoffmangel) tolerieren nicht so viele Glanzkäfer; daher ist der Bekämpfungsrichtwert von >10 Käfern/Haupttrieb zu halbieren. Die Maßnahme wenn möglich durchführen, kurz bevor die Temperaturen wieder sinken. Mit der Blüte lässt die Schadtätigkeit des Glanzkäfers nach. Achten Sie bei den Kontrollen auf erste Kohlschotenrüssler.

Durch Frost verursachte Risse verkorken bei der aktuell warmen und trockenen Witterung schnell. Die wüchsige Witterung ermöglicht einen noch ausstehenden Wachstumsreglereinsatz. In von Frost betroffenen Beständen kann nach stärkeren Niederschlägen bei den in Aussicht gestellten hohen Rapspreisen fungizide Leistung zur Absicherung sinnvoll sein. Auf die Änderung der Bienenschutzauflage achten bei Mischung mit einem Insektizid. Frostschäden an den Knospen sind noch nicht absehbar. Sie werden vermutlich kompensiert. Verwechseln Sie verkrümmte und verdrehte Pflanzen nicht mit Frosteinfluss: Ursache ist meist Befall mit dem Großen Rapsstängelrüssler.

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster

 

Wo der Raps noch voll in der Knospe ist, sollten die Flächen auf Glanzkäferbefall kontrolliert werden (nachmittags in der Sonne), bevor es Ende der Woche etwas kühler wird. Haupttriebe in eine Schale klopfen (nicht nur am Rand und nicht nur bei herausragenden Pflanzen). Behandlungen sind nur notwendig, wenn die Schwelle überschritten wird und der Raps noch nicht mit der Blüte begonnen hat. Randbehandlungen sind überlegenswert, wenn sich nur dort hoher Glanzkäfer-Befall findet. Geschwächte Bestände (z.B. durch starken Befall mit Rapserdfloh, Frostschäden, Nährstoffmangel) tolerieren nicht so viele Glanzkäfer; daher ist der Bekämpfungsrichtwert von >10 Käfern/Haupttrieb zu halbieren. Die Maßnahme wenn möglich durchführen, kurz bevor die Temperaturen wieder sinken. Mit der Blüte lässt die Schadtätigkeit des Glanzkäfers nach. Achten Sie bei den Kontrollen auf erste Kohlschotenrüssler.

 

Durch Frost verursachte Risse verkorken bei der aktuell warmen und trockenen Witterung schnell. Die wüchsige Witterung ermöglicht einen noch ausstehenden Wachstumsreglereinsatz. In von Frost betroffenen Beständen kann nach stärkeren Niederschlägen bei den in Aussicht gestellten hohen Rapspreisen fungizide Leistung zur Absicherung sinnvoll sein. Auf die Änderung der Bienenschutzauflage achten bei Mischung mit einem Insektizid. Frostschäden an den Knospen sind noch nicht absehbar. Sie werden vermutlich kompensiert. Verwechseln Sie verkrümmte und verdrehte Pflanzen nicht mit Frosteinfluss: Ursache ist meist Befall mit dem Großen Rapsstängelrüssler.

 

 

 

 

 

 

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster