Erfolgreich Raps säen - früh oder besser später?

Nach der Ernte ist vor der Ernte. Und jede erfolgreiche Ernte beginnt mit der Aussaat. Doch welcher Aussaattermin ist der Richtige und welche Sorte passt?

 

Trecker mit Drillmaschine bei der Rapsaussaat
 Trecker mit Drillmaschine bei der Rapsaussaat

Wie sind die Witterungsverhältnisse im Herbst? Zu nass, zu trocken, kalt oder heiß? Fragen, die nicht immer leicht und gleich zu beantworten sind. Witterungsbedingt und arbeitswirtschaftlich kann dadurch nicht immer der ortsüblich bzw. optimale Aussaatzeitpunkt (20.08 – 31.08.) eingehalten werden.

Doch welcher Aussaatzeitpunkt sollte angestrebt werden? Alles auf Frühsaat oder doch eher später säen? Sowohl für Früh- aber auch für Spätsaaten ergeben sich Vor- und Nachteile.

Frühsaat

Der Herbst 2021 zeigte einen im Vergleich zum langjährigen Mittel 7 bis 10 Tage früheren Erdlfoh-Zuflug bereits Anfang September. Frühe oder mittlere Saattermine erwiesen sich in dem Herbst als Vorteil, da die Rapspflanzen zum Zeitpunkt des Rapserdfloh-Zufluges schon kräftiger und widerstandsfähiger waren.

Neben kräftigeren Einzelpflanzen bürgt eine Frühsaat aber auch Risiken. Frühe Aussaaten bedeuten einen längeren Infektionszeitraum für Pilzkrankheiten und zu gleich auch höhere Temperaturen, die auch zum frühzeitigen Aufstängeln der Rapse führen können. Sorten wie SMARAGD, PICARD oder DAKTARI zeigen eine gute Stängelgesundheit und können dadurch bei frühen bis früheren Aussaaten eingesetzt werden.

Spätsaaten

Spätsaaten benötigen optimale Wachstumsvoraussetzungen, d.h. ein gut durchlüftetes, tief gelockertes Saatbett, um noch einen maximalen Wurzeltiefgang vor Winter zu erreichen. Bei allem Zeitrückstand sind hier keine arbeitswirtschaftlichen Kompromisse in der Bearbeitungsqualität erlaubt. Je nach Saatbett und Standort sollte die Saatstärke für Spätsaaten um 5-10 Körner/m² erhöht werden. Schnellwüchsige Sorten wie LUDGER, SCOTCH oder HEINER liefern auch zu späteren Aussaaten hohe Erträge.

Es bleibt: Saatbett geht vor Saatzeit  

Egal ob Frühsaat oder Spätsaat. Um den jahresbedingten und betriebsindividuell passenden Aussaatzeitpunkt zu wählen sollte Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse und auf das aktuelle Schädlingsaufkommen genommen werden. Hierbei kann z.B. das Rapserdfloh-Monitoring von unterstützen..

Aussaatflexibilität und Sorten für frühe aber auch späte Aussaaten bietet RAPOOL in den Beizausstattungen Premium und Standard an, wobei die Premiumvariante ein erweitertes Aussaatfenster durch stärkeren Schutz und Wachstumsförderung ermöglicht.

Nadine Lachmann, RAPOOL- RING GmbH Juli 2022

Trecker mit Drillmaschine bei der Rapsaussaat
 Trecker mit Drillmaschine bei der Rapsaussaat

Wie sind die Witterungsverhältnisse im Herbst? Zu nass, zu trocken, kalt oder heiß? Fragen, die nicht immer leicht und gleich zu beantworten sind. Witterungsbedingt und arbeitswirtschaftlich kann dadurch nicht immer der ortsüblich bzw. optimale Aussaatzeitpunkt (20.08 – 31.08.) eingehalten werden.

 

Doch welcher Aussaatzeitpunkt sollte angestrebt werden? Alles auf Frühsaat oder doch eher später säen? Sowohl für Früh- aber auch für Spätsaaten ergeben sich Vor- und Nachteile.

 

 

Frühsaat

 

Der Herbst 2021 zeigte einen im Vergleich zum langjährigen Mittel 7 bis 10 Tage früheren Erdlfoh-Zuflug bereits Anfang September. Frühe oder mittlere Saattermine erwiesen sich in dem Herbst als Vorteil, da die Rapspflanzen zum Zeitpunkt des Rapserdfloh-Zufluges schon kräftiger und widerstandsfähiger waren.

Neben kräftigeren Einzelpflanzen bürgt eine Frühsaat aber auch Risiken. Frühe Aussaaten bedeuten einen längeren Infektionszeitraum für Pilzkrankheiten und zu gleich auch höhere Temperaturen, die auch zum frühzeitigen Aufstängeln der Rapse führen können. Sorten wie SMARAGD, PICARD oder DAKTARI zeigen eine gute Stängelgesundheit und können dadurch bei frühen bis früheren Aussaaten eingesetzt werden.

 

 

Spätsaaten

 

Spätsaaten benötigen optimale Wachstumsvoraussetzungen, d.h. ein gut durchlüftetes, tief gelockertes Saatbett, um noch einen maximalen Wurzeltiefgang vor Winter zu erreichen. Bei allem Zeitrückstand sind hier keine arbeitswirtschaftlichen Kompromisse in der Bearbeitungsqualität erlaubt. Je nach Saatbett und Standort sollte die Saatstärke für Spätsaaten um 5-10 Körner/m² erhöht werden. Schnellwüchsige Sorten wie LUDGER, SCOTCH oder HEINER liefern auch zu späteren Aussaaten hohe Erträge.

 

 

Es bleibt: Saatbett geht vor Saatzeit  

 

Egal ob Frühsaat oder Spätsaat. Um den jahresbedingten und betriebsindividuell passenden Aussaatzeitpunkt zu wählen sollte Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse und auf das aktuelle Schädlingsaufkommen genommen werden. Hierbei kann z.B. das Rapserdfloh-Monitoring von unterstützen..

 

Aussaatflexibilität und Sorten für frühe aber auch späte Aussaaten bietet RAPOOL in den Beizausstattungen Premium und Standard an, wobei die Premiumvariante ein erweitertes Aussaatfenster durch stärkeren Schutz und Wachstumsförderung ermöglicht.

 

 

Nadine Lachmann, RAPOOL- RING GmbH Juli 2022

 

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