Aktuelle Prognose zu Rapsschädlingen (KW 8)

Ganz im Westen und im Süden Deutschlands ist in dieser Woche (weiterer) Zuflug der Stängelrüssler möglich, v.a. am Donnerstag.

Im Westen und Südwesten sind die Witterungsbedingungen aber nur mäßig. Im Rheinland könnten erste Stängelrüssler zufliegen. Günstigere Zuflugbedingungen gibt es im Süden Bayerns. Falls Sie es nicht schon gemacht haben: Stellen Sie die Gelbschalen (mit Gitter) in Ihren Rapsschlägen nach den Stürmen (wieder) auf.

 
Um den schlagspezifischen Befall einschätzen zu können, sollten Sie diese Zuflugtage nicht verpassen und die Gelbschalen anschließend kontrollieren. Die Zuflugzahlen schwanken stark von Schlag zu Schlag, besonders bei immer noch teils windigen Phasen. Behalten Sie daher auch die geschützten Lagen im Blick. Eine Insektzidmaßnahme richtet sich gegen die Käfer und muss vor der Eiablage erfolgen.

Der Bekämpfungsrichtwert beim Gefleckten Kohltriebrüssler liegt bei 15 Käfern je Gelbschale, beim Großen Rapssstängelrüssler sind aufgrund des höheren Schadpotentials nur etwa die Hälfte der Käfer  zu tolerieren. Der Handlungsspielraum ist beim Großen Rapsstängelrüssler kürzer als beim Gefleckten Kohltriebrüssler, daher ist die Unterscheidung der Arten wichtig!

Haben Sie bisher oder werden in dieser Woche erstmals nur vereinzelte Rapsstängelrüssler oder erste Kohltriebrüssler gefangen, dann beobachten Sie den weiteren Zuflug mit Gelbschalen. Wenn beim Rapsstängelrüssler die Schwelle jetzt überschritten wird, sollte vor der nächsten vorfrühlingshaften Phase behandelt werden, um die Tiere an der Eiablage zu hindern. In allen anderen Regionen Deutschlands reichen die Temperaturen und Sonnenscheinstunden weiterhin noch nicht für Zuflug der Stängelrüssler.

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster

Im Westen und Südwesten sind die Witterungsbedingungen aber nur mäßig. Im Rheinland könnten erste Stängelrüssler zufliegen. Günstigere Zuflugbedingungen gibt es im Süden Bayerns. Falls Sie es nicht schon gemacht haben: Stellen Sie die Gelbschalen (mit Gitter) in Ihren Rapsschlägen nach den Stürmen (wieder) auf.

 
Um den schlagspezifischen Befall einschätzen zu können, sollten Sie diese Zuflugtage nicht verpassen und die Gelbschalen anschließend kontrollieren. Die Zuflugzahlen schwanken stark von Schlag zu Schlag, besonders bei immer noch teils windigen Phasen. Behalten Sie daher auch die geschützten Lagen im Blick. Eine Insektzidmaßnahme richtet sich gegen die Käfer und muss vor der Eiablage erfolgen.

Der Bekämpfungsrichtwert beim Gefleckten Kohltriebrüssler liegt bei 15 Käfern je Gelbschale, beim Großen Rapssstängelrüssler sind aufgrund des höheren Schadpotentials nur etwa die Hälfte der Käfer  zu tolerieren. Der Handlungsspielraum ist beim Großen Rapsstängelrüssler kürzer als beim Gefleckten Kohltriebrüssler, daher ist die Unterscheidung der Arten wichtig!

Haben Sie bisher oder werden in dieser Woche erstmals nur vereinzelte Rapsstängelrüssler oder erste Kohltriebrüssler gefangen, dann beobachten Sie den weiteren Zuflug mit Gelbschalen. Wenn beim Rapsstängelrüssler die Schwelle jetzt überschritten wird, sollte vor der nächsten vorfrühlingshaften Phase behandelt werden, um die Tiere an der Eiablage zu hindern. In allen anderen Regionen Deutschlands reichen die Temperaturen und Sonnenscheinstunden weiterhin noch nicht für Zuflug der Stängelrüssler.

 

 

 

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster