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Aktuelle Schädlingsprognose (KW 46 - 2025)

Die sehr milde Phase seit Ende Oktober ermöglicht dem Rapserdfloh spät noch gute Bedingungen für die Eiablage.

. Eier und Larven entwickeln sich zügig: Sofern noch nicht erfolgt, sollten die Blattstiele auf Larvenbefall kontrolliert werden.

 Befallsrisiko Larven
Verbräunungen, Pusteln oder Bohrlöcher an der Innenseite der Blattstiele deuten auf Befall hin. Kritisch wird es ab 3 Larven je Pflanze in schwachen, nicht gut wüchsigen Beständen und ab 5 Larven je Pflanze in kräftigen, wüchsigen Beständen. Kontrolliert werden sollte auch, wenn bereits vor einiger Zeit mit einem Pyrethroid behandelt wurde oder wenn die Anzahl Erdflöhe in den Gelbschalen unauffällig geblieben ist. Die Larven von spät (ab zweiter Septemberhälfte) zugeflogenen Erdflöhen schlüpfen erst seit Anfang November. Je nach Eiablageverlauf und weiterer Witterung werden weitere Larven erst nach Mitte November und bis in den Dezember hinein schlüpfen. Rapserdflöhe sind langlebig und können bei entsprechenden Witterungsbedingungen über einen langen Zeitraum Eier ablegen. Ziel ist deshalb eine möglichst lange Wirkungsdauer. Ist der Einsatz eines Pyrethroids geplant, sollte auf anhaltend kühle Temperaturen gewartet werden. Die teuren Notfallzulassungen mit dem Wirkstoff Cyantraniliprole (Minecto Gold, Exirel) empfehlen sich – sofern verfügbar – wenn bereits Pyrethroide eingesetzt wurden oder in Regionen mit Pyrethroid-Resistenz. Pyrethroid-resistente Erdflöhe werden nicht (nochmals) selektiert, und mit dem Wirkstoff betreibt man Resistenzvorsorge. Minecto Gold oder Exirel dürfen bis 11.12.2025 eingesetzt werden. Bei Minecto Gold kann das Additiv Hasten die Wirkung verbessern. Bei einem noch üppigen Blätterdach die Blattstiele zu benetzen, ist herausfordernd.
 Eiablagebedingungen Rapserdfloh
Eine Behandlung im Spätherbst ist einer Frühjahrsbehandlung vorzuziehen. Die beiden Cyantraniliprole-Produkte sind im Frühjahr nicht mehr zugelassen. Wird der Winter mild, kann im Frühjahr bereits ein hoher Anteil schlecht bekämpfbarer größerer Larven vorhanden sein. Die Larven können sich schon bis zum Vegetationskegel vorgearbeitet haben.

 

Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster

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