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Aktuelle Prognose zu Rapsschädlingen (KW15)

Knospigen Raps in dieser Woche auf Glanzkäferbefall kontrollieren (Abklopfen).

Raps in der Knospe

In der Nordhälfte Deutschlands war die Witterung über Ostern nicht so förderlich für den Käfer wie in der vergangenen Woche noch erwartet. Windige Bedingungen, v. a. am Ostersamstag und -sonntag, ermöglichten Neuzuflug nur in sehr geschützten Lagen. Entsprechend unterschiedlich wird der Befall sein – auch innerhalb eines Schlages. Mit nur mäßigen Zuflugbedingungen (selten über 15 Grad oder böiger Wind) geht es bis Ende der Woche weiter – nordöstlich einer gedachten Linie von Ostwestfalen über Nordhessen bis nach Franken.

 

Wenn sich im deutlich wärmeren Süden und Südwesten Deutschlands kritischer Glanzkäferbefall über Ostern und im Laufe der Woche aufbaut und der Raps noch nicht aufgeblüht ist: Über eine Behandlung entscheiden, bevor es voraussichtlich am Freitag kühler und etwas wechselhafter wird. Auf Kohlschotenrüssler achten. Seit 2024 wird er in zunehmender Zahl im Raps gesichtet.

 Rapsglanzkäfer Neuzuflug - Bedingungen

Raps in der Blüte

Mit Beginn der Blüte nimmt die Schadtätigkeit des Glanzkäfers deutlich ab. Der Kohlschotenrüssler selbst verursacht nur geringe direkte Schäden. Die Bekämpfungsschwelle liegt bei 1 Käfer je Pflanze. Bei erhöhtem Risiko für Befall mit der Kohlschotenmücke reduziert sich die Schwelle auf 1 Käfer je 2 Pflanzen, weil dieser Rüssler durch seine Bohrlöcher in den Schoten der Kohlschotenmücke die „Arbeit erleichtert“.

 Kohlschotenrüssler Neuzuflug-Bedingungen

Bei der Kohlschotenmücke ist eine direkte Bonitur kaum möglich. Das Befallsrisiko ist erhöht bei starkem Mückenbefall im Vorjahr auf benachbarten Flächen, in bekannten „Mückenbefallslagen“ und bei starkem Auftreten des Kohlschotenrüsslers.

 

Ob sich der Einsatz eines Pyrethroids lohnt, ist schlagspezifisch zu entscheiden: Der Kohlschotenrüssler ist resistent, und die Wirkungsgrade gegenüber der Kohlschotenmücke sind begrenzt (keine Larvenwirkung). Ungestört leisten die Nützlinge gute Arbeit.

 

In einigen Rapsbeständen zeigen sich Frostrisse an den Stängeln. Bei trockenem und sonnigem Wetter verheilen sie schnell. Kam die Behandlung gegen den Großen Rapsstängelrüssler zu spät, werden nach und nach Befallssymptome sichtbar: verkrümmte, verdrehte Stängel durch die Eiablage des Käfers.

 

Quelle: Text: Julia-Sophie von Richthofen & Thomas Volk, proPlant GmbH, Münster
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