SMARAGD  neu  Glänzt im Ertrag

  • TUYV-resistente Neuzulassung mit Umweltstabilität.
  • Sehr hohe Kornerträge mit sehr guter Winterhärte.
  • Verticillium- und Trockenstresstolerant.

SMARAGD ist ein züchterischer Edelstein mit neuer ertragsstarker und umweltstabiler Mutterliniengenetik. In jedem der drei Wertprüfungsjahre (2016 bis 2018) zeigte sich die Hybride trotz aller Umwelteinflüsse äußerst stabil mit sehr hohen Kornerträgen und hohen bis sehr hohen Ölgehalten. Resultierend aus der sehr guten Ertrags-und Umweltstabilität über drei Jahre wurde SMARAGD für einen vorzeitigen Aufstieg in die Landessortenversuche 2019 empfohlen.

Ein funkelnder Sortentyp

SMARAGD fällt auf. Und das schon im Herbst durch seine tief dunkelgrüne Blattfarbe. Durch eine schnelle Jugendentwicklung bis zum Rosettenstadium und eine mittlere Herbstentwicklung ist SMARAGD für normale Aussaattermine gut geeignet. Die Hybride besitzt eine sehr gute Winterhärte bei einer flachliegenden Rosette, die sie schon mehrfach in Leistungsprüfungen in Osteuropa unter Beweis stellen konnte. Die zügige und tiefgrüne Blattbildung unter Langtag-Bedingungen erzeugt eine lange und tiefe Pfahlwurzelausbildung im Herbst. Ein gutes Fundament zur Ertragsausbildung auch unter trockenen Bedingungen. Das zeigten Trockenstressversuche in Südeuropa und in Norddeutschland, in denen SMARAGD sehr hohe Erträge ausbilden konnte. Nach der Umlagerung ins Korn reift SMARAGD zu mittleren Terminen mit leicht grünlichen aber trockenem Stängel ab.

SMARAGD besitzt eine TuYV-Resistenz sowie eine gute Toleranz gegenüber Verticillium und Phoma. Dabei hat SMARAGD eine gute Erntezeitstabilität, um auch Arbeitsspitzen zu entzerren.

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Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)

  

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich.

Besonderheiten

Hohe Trockenstresstoleranz