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SMARAGD    Schmuckstück mit Ertragsstabilität

  • Umweltstabil mit TuYV-Resistenz.
  • Saatzeitflexibel, auch für frühe Saaten.
  • Robust im Anbau, auch bei Trockenstress.

Ertragssicherheit und Leistung

SMARAGD hat sich innerhalb eines Jahres im Anbau verdoppelt und hat weiteres dynamisches Wachstumspotenzial. Zweimal Zweitbester in den LSV 2019 und 2020 katapultieren Ihn auf
Platz 1 im zweijährigen Mittel mit rel. 108 im Kornertrag. Auch die hohe Umweltstabilität wurde hiermit unterstrichen (s. Abb. 1). Das zeigt die besondere Ertragssicherheit und Leistung dieser Sorte. Hinzu kommt ein Top-Ölgehalt (45,1 %, 2020), der SMARAGD endgültig zu einem lukrativen Schmuckstück in der Marktleistung macht.

Saatzeitflexibel

Das verhaltene, oberirdische Jugendwachstum im Herbst ist die Besonderheit von SMARAGD. Die sehr geringe Neigung zur Stängelbildung vor Winter führt selbst bei reduziertem Wachstumsreglereinsatz im Herbst zu einer sehr guten Winterhärte. Frühe Saattermine mit der Absicherung einer Insektizidbeizung können bei widriger Witterung die Aussaatsicherheit und damit den Anbauerfolg zusätzlich erhöhen. Mehr Saatzeitflexibilität für Ihren Betrieb.

Trockenheitstolerant

Südosteuropäische Prüfungen unter Trockenstressbedingungen haben frühzeitig Hinweise auf den robusten Charakter von SMARAGD unter vielfältigsten Anbaubedingungen gegeben. Und nun ein Spitzenplatz in den LSV 2019 und 2020 bei zwei unterschiedlichen Jahresverläufen mit knapper Wasserversorgung im späten Frühjahr (s. Abb. 2). Darüber hinaus weist beide Male die späte – und 2019 auch lange – Blüte auf eine ungewöhnlich hohe Kompensationsfähigkeit in der Schotenbildung hin, gepaart mit der Umlagerungsfähigkeit in ein hohes TKG und einen hohen Ölgehalt.

Flexibel im Anbau

Die „späte“ Ertragsbildung von SMARAGD im Frühjahr gibt auch in der Bestandesführung etwas mehr Flexibilität, sodass die allerfrühesten Dünge- und Wachstumsreglertermine nicht zwingend sind. Ein verlängertes Blühzeitfenster kann ungünstige Witterungseinflüsse zusätzlich kompensieren. Hinzu kommt, neben der Virusresistenz, eine gute Grundgesundheit gegenüber Verticillium, aber auch Phoma und Cylindrosporium, die nur bei hohem Infektionsdruck eine höhere Intensität erfordern. SMARAGD ist ein Umlagerungstyp bis in die letzte Schote.

Alles in allem bietet dieser Sortentyp mehr Sicherheit und Flexibilität für Ihren Rapsanbau.

Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)

  

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich.

Besonderheiten

Bereits mit geringer CARAX® Aufwandmenge effiziente Wachstumsregulierung


Abb. 1: SMARAGD – Verlässliche Höchsterträge seit Jahren


Abb. 2: Generation Klimawandel: SMARAGD mit umweltstabilem Ertrag bei Trockenheit

SMARAGD

Schmuckstück mit Ertragsstabilität




„Raps: aus Liebe zum Boden und zur Honigbiene! Ich habe mich dazu entschieden, komplett auf die Sorte SMARAGD zu setzen und bereits früh gute Saatbedingungen genutzt. Im Februar hatten wir dann sehr starke Niederschläge mit 145 Liter pro Quadratmeter, ein frühes Andüngen war daher nicht möglich. Diese Ereignisse haben die Bestände sichtlich leiden lassen. SMARAGD ist etwas später gestartet, was gut zu der Witterung passte und war dann nicht mehr zu stoppen. Als den anderen Beständen schon die Puste ausging, konnte SMARAGD optisch weiter zulegen. So haben wir zur Ernte 2020 im Durchschnitt 50,8 dt/ha
mit einem Ölgehalt von 45,8 % auf 130 Hektar geerntet. Besonders der hohe Ölgehalt bringt ordentliche Zuschläge, was Freude bei der Vermarktung bedeutet. Raps wird auch zukünftig in unserem Betrieb eine besondere Stellung in der Fruchtfolge behalten, da er den Boden tief durchwurzelt und somit die Nährstoffverfügbarkeit für die Folgekulturen verbessert und als wichtiger Lebensraum für die heimischen Bienenvölker dient.“


Matthias Ullmer

Betriebsspiegel
Betrieb:
Ullmer & Ott GbR, Heppdiel (Bayern)
Rapsfläche: 140 ha
Niederschlag: ø 720 mm
Boden: 28 bis 68 BP, sandiger Lehm
Kulturen: WR, WW, Dinkel, Triticale, Winterbraugerste, Sommerbraugerste, Hafer, Mais, Zuckerrüben, Kleegras, Silphie

 

„Sehr gut gefiel uns an SMARAGD die hervorragende Kompensationsleistung, die sich vor allem bei der starken Frühjahrstrockenheit und den Spätfrösten im April zeigte. So konnten wir mit der Sorte SMARAGD gut 5 dt über dem Betriebsdurchschnitt ernten. Aktuell setzen wir auf SMARAGD und LUDGER.“

Arnd und Felix Lomberg, Otto-Lomberg GbR, Osterode-Förste (Niedersachsen)
LN: 380 ha, davon ca.100 ha Raps