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HATTRICK    Drei Wege zum Erfolg

  • Vierjährig rel. 102 im Kornertrag (LSV 2017 bis 2020).
  • Spätsaatverträglich und winterhart.
  • Mittelfrüher, leichter Mähdrusch.

Der Klassiker im Rapsanbau

HATTRICK hat im fünften Anbaujahr immer noch eine treue Anhängerschaft, die auf gute Erfahrung setzt. Zu Recht: Robustheit und Anspruchslosigkeit lassen sich mehrjährig in den LSV verdeutlichen. Je schwächer der Ertrag des Standortes, umso stärker der Ertragsvorteil von HATTRICK. In kühleren Anbaulagen von Küste und Höhenlage kann der „Kühlkeimer“ den Wachstumsvorteil im Herbst besonders gut ausspielen und bei der langsamen Abreife den Ertrag sicher machen. Praxismeldungen von der Ostsee lauten bis zu 48 dt/ha in 2020. Somit ist HATTRICK kein bisschen ertragsmüde, sondern nach wie vor ein echtes Arbeitstier in Sachen Raps.

Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)

  

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich

Besonderheiten

Hohe Verticilliumtoleranz


Abb. 1: Typ Arbeitstier – HATTRICK beißt sich auf schwierigen Standorten durch

"Wir benötigen Rapssorten, die sowohl für gute als auch für schwache Standorte geeignet sind. Die Winter in der Altmark fordern den Sorten oft eine überdurchschnittliche Winterhärte ab. So ist nach unserer Erfahrung auch eine allgemein hohe Robustheit das wichtigste Argument bei der Sortenwahl. Alle diese Eigenschaften konnten wir bei HATTRICK wiederfinden. Speziell unsere leichten Böden versorgen wir kontinuierlich mit Stickstoff, um mit einer guten Herbstentwicklung die Ertragsgrundlage zu schaffen. Mit stabilisierter Gülle und auch stabilisierter Mineraldüngung sorgen wir für eine verhaltene und konstante N-Versorgung der Bestände. In der Regel kann im Frühjahr auf Fungizidmaßnahmen im Raps verzichtet werden, die Blütenspritzung ist jedoch gesetzt. Die Erträge von HATTRICK, speziell auf unseren leichten Böden (33 BP) waren dann mit 37dt/ha auf einem erfreulichem Niveau, auch die frühe Druschfähigkeit." 

Jürgen Benecke, Agrargemeinschaft Schwiesau (Sachsen-Anhalt)

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"Im Anbaujahr 2017/18 war HATTRICK schonungslos unseren Standort- und Witterungsbedingungen mit extremer Frühjahrstrockenheit ausgesetzt, sodass ich mit größten Befürchtungen in die Ernte 2018 startete. Umso größer war die Erleichterung nach der Ertragsauswertung: HATTRICK trotzte dem schwierigen Schlag (35 BP bei 3 jähriger Raps-Fruchtfolge) rund 21 dt/ha (40,4 % Ölgehalt) ab und konnte auf dem zweiten Schlag (88 BP bei weitgestellter Fruchtfolge) mit 48 dt/ha (44,0 % Ölgehalt) vollends überzeugen. HATTRICK baue ich 2018/19 wieder an.“

Joachim Thiele,
Hundisburg (Sachsen-Anhalt)

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"Im nassen Sommer 2017 habe ich HATTRICK auf einer erst kürzlich rekultivierten Tagebaufläche ohne Bodenbearbeitung direkt mit einer Kreiseldrille (50 K/m²) bestellt. Im extrem trockenen Frühjahr und Sommer 2018 hat HATTRICK mit 30 dt/ha unter schwierigsten Bedingungen überzeugt. Ich baue HATTRICK weiter an!"

Timm J. Behn,
Woldorf (Niedersachsen)