CROCODILE    Ertragsspitze mit Kohlhernieresistenz

  • Die Nr. 1 im Kohlherniesegment mit rel. 112 zweijährig.
  • „Geduldiger“ Wuchstyp für sehr gute Winterhärte.
  • Besondere Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte.

Die Nr. 1 im Kohlherniesegment

Zu Recht! CROCODILE erzielte erneut  die besten Erträge in offiziellen Versuchen im Kohlherniesegment und ist die meist angebaute Kohlherniesorte Deutschlands. Zu Recht! Zweijährig zeigt CROCODILE „Biss“ mit einem Kornertrag von rel. 112 in den amtlichen Leistungsprüfungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Mit den guten Ölgehalten von 43,5 % (LWK SH 2020, 3 Orte) schnappte sich  CROCODILE auch in diesem Segment die Spitzenposition  in der Marktleistung. 

„Geduldiger“ Wuchstyp mit hoher Umweltstabilität

Der Wuchs von CROCODILE ist eher „gelassen“ und beeindruckt durch die flache Blattstellung, welche für eine gute Bodenbedeckung sorgt und nicht zum Aufstängeln vor Winter neigt. Ein Anzeichen für gute Winterhärte und die Eignung auch für frühere Saattermine. Der Vegetationsbeginn wird eher „geduldig“ angegangen und legt mit gutem Fundament bis zur Ernte kontinuierlich zu. Die Umlagerung nach einem eher mittlerem Blühtermin ist besonders effektiv. Praktiker berichten, CROCODILE hätte dann zur Ernte optisch den besten Eindruck hingelegt.

Robust für hohe Nordanpassung

CROCODILE verfügt über eine robuste Allgemeingesundheit mit einer gezielten Anpassung für küstennahe Standorte. Bei hohem Pilz-Befallsdruck kann dieser durch eine Fungizidmaßnahme zusätzlich abgesichert werden. Der Erntezeitpunkt liegt trotz guter Stängelgesundheit im mittleren Bereich mit einem RAPOOL-üblichen geringen bis mittleren Druschkraftbedarf.

Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)   

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich

Besonderheiten

Die Nr.1 im Kohlherniesegment


Abb. 1: CROCODILE & CROOZER – Die zwei Besten zweijährig geprüften KH-Sorten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

CROCODILE

Ertragsspitze mit Kohlhernieresistenz




„CROCODILE hat durchgezogen! Mit dem etwas verhalteneren Wachstum im Herbst passt die Sorte gut bei uns in den Betrieb. Im letzten nassen Frühjahrsstart hatte ich noch nicht an überdurchschnittliche Erträge gedacht, aber als andere Sorten scheinbar nicht mehr konnten, streckte sich CROCODILE bis weit nach der Blüte. Beim Drusch war ich dann vollends überzeugt: 47 dt/ha Kornertrag mit sehr guten Ölgehalten von über 45 %. Selbst auf einer Fläche mit eigentlich zu feuchten Aussaatbedingungen konnten noch 42 dt/ha gedroschen werden.“


Christoph Kickbusch-Eck

Betriebsspiegel
Betrieb:
Kickbusch-Eck Ahrensbök (Schleswig-Holstein)
LN: 460 ha, davon, ca. 74 ha Raps
Niederschlag: ø 800 mm
Boden: 35 bis 55 BP
Höhe: 60 m über NN
Kulturen: Raps, WW, WG, WR, Hafer, Körnermais
Rapsertrag: 44 dt/ha