VIOLIN  neu  Innovative Komposition gegen Virus und Verticillium

  • Neuzulassung mit besonderer Stärke für Ostdeutschland
  • Wachstumsfreudige, pH-tolerante Robustsorte
  • Widerstandsfähig gegen Virus- und Verticillium-Infektionen

VIOLIN – Mehr Contra im Bass

VIOLIN ist eine der leistungsstärksten Neuzulassungen 2018. Es ist die Neukombination einer bewährten Mutterlinie und virusresistenter Vatergenetik, die in Stresssituationen durch ein Quäntchen mehr Wüchsigkeit und Pflanzenlänge (BSA-Note 6) auch mehr Ausdauer verspricht. In Gewächshausversuchen ist VIOLIN mit Phoma, Verticillium und dem TuY-Viruserreger einzeln und in Kombination infiziert worden. Hiernach ist VIOLIN auch bei gleichzeitigem Verticillium-und Virusbefall beeindruckend ertragsstabil (s. Abb.).

VIOLIN zeigte in Trockenstress-Versuchen (Universität Hohenheim) nach sechs Tagen Regeneration sehr hohe Wurzelmassen sowohl bei einem Boden pH-Wert von 6,9, als auch auf saurem Bodensubstrat mit einem pH-Wert von 5,6. Auch dies sind Hinweise auf die besondere Stresstoleranz und Anpassungsfähigkeit an leichtere oder wärmere Standorte.

In der dreijährigen Wertprüfung ist VIOLIN in Brandenburg, Sachsen-Anhalt Nord und Mecklenburg-Vorpommern Süd (Großraum 6) mit rel. 109 im Ölertrag besonders stark und unterstreicht die hohe Anpassungsfähigkeit. Auch im Mittel der nördlich und südlich angrenzenden Anbaugebiete ist VIOLIN so außergewöhnlich stabil, dass er mit rel. 113 im Ölertrag (ø der drei Großräume) sogar die leistungsstärkste Neuzulassung im Anbaugebiet der östlichen Bundesländer ist. VIOLIN profitiert von „mehr Musik" bei der Nährstoffversorgung und der ortsüblichen fungiziden Bestandesführung. VIOLIN ist bei mittlerer Reifezeit gefällig beim Mähdrusch. Mit neuem Taktgeber im Ertrag!

Eignung/Ausprägung (Züchtereigene Einschätzung)   

Ertragseigenschaften

Kornertrag
gering         hoch
Ölgehalt
gering         hoch
Ölertrag
gering         hoch
 

Ertragssicherheit

Standfestigkeit
gering         hoch
Gesundheit
gering         hoch
Trockenstresstoleranz
gering         hoch
Regenerationsfähigkeit
gering         hoch
Winterfestigkeit
gering         hoch
 

Standorteignung

Leichte Böden (z.B. D-Standorte)
gering         hoch
Gute Böden (z.B. Löss-Standorte)
gering         hoch
Schwere Böden (z.B. Marschen/Höhenlagen)
gering         hoch
 

Bestandesführung

Mulchsaateignung
gering         hoch
Low-Input-Eignung
gering         hoch
Gülleverträglichkeit
gering         hoch
Mähdruscheignung
gering         hoch
   
Saatzeit
früh     ø     spät
Herbstentwicklung
verhalten     ø     wüchsig
WR-Einsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
WR-Einsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Fungizideinsatz Frühjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
Reifestaffelung
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich

Besonderheiten

Hohe Verticillium-Toleranz


VIOLIN - Die "Erste Geige" im Ölertrag in Ostdeutschland