Rapsaussaat 2019: Raps holt wieder auf

Die Anbauwürdigkeit des Rapses wird zurzeit in vielen Betrieben stark diskutiert, dabei sind gerade die aktuellen Aussichten für den Raps nicht schlecht. Neben den bekannten Stärken wie z.B. Vorfruchtwirkung sind für den Raps auch stabilere Erträge und positive Preistendenzen für 2020 zu erwarten.

Hoher Vorfruchtwert optimiert die Gesamtwirtschaftlichkeit

Rapsaussaat 2019
 Rapsaussaat 2019

Raps bietet von allen marktbedeutenden Hack- und Blattfrüchten den besten Vorfruchtwert. In engen Getreidefruchtfolgen ermöglicht der Rapsanbau eine Reduzierung von Krankheitspotentialen (z.B. Fusarium/DON-Werte, Fußkrankheiten) und eine gute Beikrautkontrolle, beispielsweise bei Ackerfuchsschwanzproblemen. Raps ist zudem die am frühesten räumende Blattfrucht, was ausreichend Zeit für eine gute Bodenbearbeitung und Saatbeetbereitung für die Folgefrucht ermöglicht. Während andere Blatt- und Hackfrüchte größtenteils wasser- und humuszehrend sind, hinterlässt der Raps bis zu 600 kg Humus pro Hektar. In der Regel bringt Rapsweizen bis zu 10% mehr Ertrag als Stoppelweizen bei geringeren Produktionskosten.

Raps mit gestiegenen Erträgen

Die Rapserträge sind in den vergangenen Anbaujahren oftmals unter den Erwartungen zurückgeblieben, jedoch zeigte sich zur Ernte 2019 vielerorts bereits eine verbesserte und stabilere Ertragslage in der Praxis und in den Versuchen als im Vorjahr. Das aktuelle Erntemonitoring https://www.rapool.de/index.cfm/action/surveys/id/13.html von RAPOOL mit über 450 Teilnehmern weist zum Beispiel einen Ertrag von durchschnittlich 37 dt/ha aus. Damit liegt der Raps wieder auf dem langjährigen Ertragsniveau. Dazu beigetragen haben auch die großen bewährten RAPOOL-Sorten HATTRICK und BENDER. Das bestätigt auch die Praxis mit einer  hohen Anbauzufriedenheit von 90 % gegenüber diesen Sorten im aktuellen RAPOOL-Erntemonitoring. Diese Zahlen sind beachtlich, denn die Bedingungen waren auch im Anbaujahr 2019 nicht optimal.

Auch in den offiziellen Versuchen konnte der Durchschnittsertrag gesteigert werden. Verantwortlich dafür ist auch die neue Sortengenetik von RAPOOL, die in den Landessortenversuchen 2019 je nach Standort den älteren Vergleichssorten um bis zu 10% überlegen ist. Die neuen Sorten LUDGER, SMARAGD, PUZZLE und VIOLIN sowie die kohlhernieresistente Sorte CROCODILE bilden die aktuelle Leistungsspitze in den Landessortenversuchen 2019. Das gibt Hoffnung für den kommenden Praxisanbau.

Der richtige Saattermin

In diesem Jahr wird es in vielen Regionen jedoch entscheidend sein, den richtigen Saattermin zu finden bzw. auf ausreichend Bodenfeuchte zu warten, um den jungen Rapspflanzen einen guten Start und eine gute Herbstentwicklung zu ermöglichen. Die letzten schwierigen Anbaujahre haben gezeigt, wie wichtig eine gute Herbst- und Wurzelentwicklung für stabile Erträge ist. Für diese Aussaatoptimierung bietet RAPOOL das passende Portfolio: Für frühe bis normale Augustsaaten wird die Hybridsorte SMARAGD empfohlen, die im Wuchs etwas verhaltener ist.

Wenn es dann aber später wird, bieten HATTRICK, BENDER, VIOLIN und FOSSIL die passende Genetik, um sogar bis in die erste Septemberdekade optimale Aussaatbedingungen nutzen zu können.

Die richtige Beizausstattung

Neben der Sortenwahl und bestmöglichen Saatbedingungen sollte dabei auch auf eine bestmögliche standortangepasste Beizausstattung geachtet werden. In diesem Jahr sollte letztmalig die beste Fungizidbeizung TMTD+DMM genutzt werden, denn der bestmögliche Beizschutz ist, besonders bei späteren Saatterminen, gerade gut genug. Als zusätzliche Option steht auch die Premiumbeizung mit der Lumiposa-Insektizidausstattung für engere Rapsfruchtfolgen zur Verfügung.

Positive Preisaussichten

Neben stabileren Erträgen sind auch positive Preistendenzen zu erwarten. Laut dem Marktanalysten-Unternehmen Oilworld (Ista Mielke GmbH, Hamburg) sind die Preisaussichten für die laufende Kampagne als auch zur Ernte 2020 klar positiv und Preise von 40 Euro/dt. möglich. Der erwartete Rückgang in der EU Produktion von etwa 2.8 Mn T auf 17.1 Mn T wird nicht allein durch höhere Importe aus Drittländern ausgeglichen werden können. Das große Produktionsdefizit wird wahrscheinlich schon ab November 2019 preisstützend wirken. 

Volle Lieferfähigkeit bis zum Schluss

Von den RAPOOL-Hybridsorten steht zur Aussaat ausreichend Saatgut bis zum Schluss zur Verfügung und kann passend zum optimalen Saatzeitpunkt geordert werden. Der Vertrieb der RAPOOL-Sorten erfolgt ausschließlich über den landwirtschaftlichen Fachhandel. Die Ware wird in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen geliefert, sofern die Bestellung bis um 10:00 Uhr beim Handel erfolgt ist. 

Voller Service

Der Kauf von RAPOOL-Saatgut schließt eine anbaubegleitende kompetente Fachberatung sowie ein umfassendes Serviceangebot ein.