Begrenzte Rapserträge - ein Comeback für kostengünstige Liniensorten?

Ein klares Nein! Winterrapshybriden bieten genetisch grundsätzlich ein höheres Ertragspotential.

 
Auch ein Ertragsvergleich aus den LSV 2018 zeigt, dass Hybridsorten unter den aktuellen Bedingungen hoch wirtschaftlich sind. Der Mehrertrag liegt in unserem Vergleich bei 4,4 bzw. 7 dt/ha. Das sind umgerechnet 165 bzw. 264 Euro mehr Marktleistung pro Hektar. Die etwas höheren Saatgutkosten für Hybridsorten werden damit mehr als aufgefangen.

Zudem verfügen Hybridsorten über ein verstärktes Durchsetzungsvermögen im Feld und tragen damit entscheidend zur Anbausicherheit bei. Außerdem kann durch die bessere Wüchsigkeit im Herbst ein breiteres Aussaatfenster genutzt werden.

Ein weiteres Plus für Hybridsorten ist die bessere Stickstoffverwertung, was in Bezug auf die Einschränkungen durch die Düngeverordnung ein weiterer entscheidender Vorteil ist.

Ertragsvergleich Hybride und Linie (LSV 2018)
 Ertragsvergleich Hybride und Linie (LSV 2018)



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